Pudel Jacksons – the beginning

Ely Jackson Caramel vom Jungfernbach

Hallo Pudels und Pudelfreunde,
ich bin Jackson und ihr seid willkommen auf meinem Blog.
Geboren bin ich am 9. Juni 2014, zusammen mit 8 weiteren Geschwistern im Bad Mergentheim auf dem Hof von Helga Barnert-Gmelin.
Dort durfte ich meine ersten Wochen zusammen mit den Geschwistern und einem Wurf weissen Spitzern herumwuseln und mich am Leben erfreuen.

Immer wieder kamen Leute zu Besuch. Sie schauten uns an, spielten und beknuddelten uns. Danach hatte immer einer von uns an einer Stelle am Körper lustige rote oder blaue Haare. Nur ich nie.

Nach acht Wochen endlich, da kamen wieder zwei. Da habe ich mich mächtig ins Zeug gelegt. Die habe ich beschmust und bezirzt. Und siehe da, es hat geklappt. Man hat mir eine rote Mütze gemalt.
Stolz bin ich von da an rumgehopst und hab allen mein hübsches Käppi gezeigt.

Leider verschwanden ziemlich schnell alle von meinen Geschwistern und auch die meisten der weissen Wollknäuel.
Hm?????

In der Zwischenzeit sind meine Beine mächtig gewachsen. Es fühlte sich meist etwas wackelig an, wie auf Stelzen. Oft hat es mich einfach auf die Seite geschletz. Manchmal bin ich hingefallen.
Hihi. Ich bin aber stets ganz schnell wieder aufgestanden, aufgejuckt und weitergerannt. Viel Platz zum Spielen und Herumrennen hatten wir auf Helgas Hof. Papa und Mama waren auch da. Aber meist spielten wir Jungen alleine. Gesäugt wurden wir nicht mehr. Mama wollte das nicht mehr und hat uns weggeschubst. Aber unser Futter, das kriegten wir weiterhin. Feine Sachen gabs mittags. Peperoni, Chinakohl, Äpfel oder Nudeln und weiteres Gemüse. Da weiss ich aber den Namen nicht mehr. Morgens und abends gabs einen feinen braunen Brei. Mittags mussten wir immer in unsern Pferch zum Schlafen. Da hat keiner gemuckst. Dafür machten wir nachher wieder Rabatz.

Eines Tages aber, da wurde alles anders.
Da kamen die zwei von einst wieder, ja genau, die, welche ich so betüddelt habe und derentwegen ich eine rote Mütze kriegte.
Mit ihnen durfte ich nun in Helgas Küche. Das durfte ich noch nie.
Ich kriegte etwas um den Hals.
Dann drückte mich Helga ganz fest undich wurde in eine Box gesetzt, auf eine weiche Decke. Die Türen wurden geschlossen.
Es brummelte und surrte. Eine der beiden streichelte mich und gab mir Kekse.

Was passiert da mit mir??

Eine lange Reise war das. Machmal hielten wir an und ich durfte Pipi machen.

Es war schon spät da luden die neuen Menschen alles aus dem Auto. Mein rotes Band am Hals wurde entfernt und ich stand auf einer Wiese unter einem Apfelbaum. Zwei Katzen glotzten mich erstaunt an. Eine kam auf mich zu und begrüsste mich.
Jetzt gings ins Haus. Viele neue Gerüche prasselten auf mich ein, so dass mir fast etwas schwindelig wurde. Hauptsache ich konnte wieder herumrennen. Also beschloss ich erstmal alles zu erkunden. Ich fand eine Wassernapf mit frischem Wasser. Eine tolle Decke und ein grünes Etwas. Später lernte ich, dass es Krokodil heisst und dass ich es herumtragen kann, wenn ich will.

Bald gab es etwas zu fressen. Juhui, das gleiche wie bei Helga.
Danach war ich endgültig todmüde. Zu müde umetwas zu denken. Ich legte mich auf die Decke und schlief.

1_1500